Victoria und Albert Museum - Mode

27. Tag London – Lost in London bei Harrods und V&A Museum

Kein London Aufenthalt ist vollständig ohne den Besuch von Harrods. Ich frage mich nur warum. Das ist kein Kaufhaus, sondern ein Dschungel. Dunkel, undurchdringlich und wenn man aus Versehen durch die Parfum Abteilung geht, wird man kurzzeitig auch noch betäubt.
Eigentlich bin ich nur aufgrund eines dringenden Bedürfnisses in Harrods gelandet. Bis ich mein Ziel erreiche, irre ich eine Weile herum und brauche mindestens genauso lange um wieder hinaus zu finden; allerdings irgendwie auf der falschen Straßenseite. Ein Blick auf das GPS zeigt mir wieder den richtigen Weg. Der heutige Tag ist Albert gewidmet. Prinz Albert.

Prinz Albert von Sachsen-Coburg-Gotha, 1819-1861. Bessere Hälfte von Königin Victoria, die unfassbare 64 Jahre regierte. Ende 2015 könnte Queen Elisabeth II. diesen Regierungs-Rekord knacken.
Albert hatte an sich nicht so viel zu melden, denn Regieren war (und ist) Frauensache. Daher sucht er sich ein anderes Thema und engagierte sich stark im sozialen und kulturellen Bereich. Er brachte viel Kunst und Kultur nach London und etablierte den deutschen Christbaum in England :-).

Und so sieht er aus:

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Er blickt zur Royal Albert Hall hinüber, einem Konzerthaus, das er bauen ließ.

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Ein paar Schritte weiter komme ich dann am Victoria and Albert Museum oder auch V&A an. Der auf zwei Buchstaben verkürzte Name klingt viel zu einfach und reduziert für den imposanten Komplex.

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Ich gönne mir erst einmal einen Museumsplan für 1£. Meine Güte, der hat 7 Seiten! Die Dame erzählt mir was von Farben, die der Orientierung dienen sollen. Sie weist mich auch auf das Café hin, das ich sicherlich später aufsuchen möchte bei der Fülle an Kunst. Ja, da bin ich mir auch sicher.

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Beim Besten Willen kann man nicht alles anschauen. Ich beschränke mich auf Material und Macharten. Wobei „Beschränkung“ nicht ganz treffend ist, denn ich arbeite mich dennoch durch 5 Stockwerke.

Welch günstige Mode für breite Hüften, bei vollen Tubes vielleicht etwas unpraktisch

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Die Dame sieht so aus als würde sie gerne was bestellen. Ich denke, das ist eine gute Idee und mache mich auf die Suche nach dem Café.

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Café ist dabei ein große Wort.
Im Freien steht eine Art Bar mit Essbaren und Getränken. Mir schwant nichts Gutes und ich frage, ob ich denn mit dem Café auch wieder rein darf. Es ist nicht besonders kalt und regnet auch nicht, aber Sommer ist definitiv anders. Ja, ja, wird mir gesagt.
Ich schaffe es kaum die Türe hinter mir zuzumachen, da sprintet schon einer auf mich zu. Auf keinen Fall, aber draußen könnte ich es mir gemütlich machen auf den Stühlen. Man, die Engländer haben echt einen am Scone… 😉

Aufgemerkt:
Auch das Victoria and Albert Museum ist kostenfrei und bietet auch interessante Abendveranstaltungen wie Musik-Events

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